Radiotelemetrie

Ich war wieder einmal mit dem Labor unterwegs um 2 Masterstudentinnen bei ihrer Forschung zu helfen, nur ging es diesmal nicht mit Lebendfallen hinter den Tieren hinterher sondern mit Radiosendern. Dieses Vefahren kennen bestimmt alle aus Tierfilmen. Da die Art, Chironectes minimus, die wir mit dem Radio aufspuerten, nachtaktiv ist schlugen wir uns also die Nacht um die Ohren. Nach  kurzer Zeit des Suchens fanden wir auch unser Individum. Aber das Problem ist das dieses Tier Semi-aquatisch ist und wir so durch kleine und mittlere Baech laufen muessen um es zu finden oder an ihm dran zubleiben. Nach dem wir es aufgespuert hatten mussten wir ein wenig warten bis es sich aus seinem Nest gewagt hat und sich erst Fluss abwaerts bewegt hatte aber kurz darauf sich  in einem kleine Zufluss wieder Strom aufbewegt hatte. Nach gut 40 min. machte es die erste Pause, so durften wir uns auch entspannen. Das war auch ganz angenehm den Nachts im Fluss uber Stock und Stein zuhuschen  zerrt an der Konzentration. Aber die Pause war nur von kurzer Dauer, es ging weiter bergauf nach einem weiteren Stopp und weitern Minuten des hinterherlaufens in passendem Abstand um das Tier nicht auf zuscheuchen, verloren wir das Individuum. Nun ging die Suche von vorne los. Und wir hatten uns vertan da sich der Bach gabelte, und sind dem falschen Vorfluter hinauf gelaufen. Aber was solls dann stolpert man quer durchs Unterholz und durchs Wasser zurueck. Dann halt den Hauptfluter hinauf aber erst einen 5-Meter hohen Wasserfall umgehen, und nun schon wieder nichts. Dafuer goennten wir uns aber eine Pause, und ich bin Rueckwaertsgefallen und habeim Unterholz geschlafen auch wenn es nur 10 Minuten waren. Nach einem 2 stuendigen Abstieg entschied Melina das es fuer heute vorbei sei und wir machten uns dann auf dem Weg zur Unterkunft. A, maechsten Tag erfuhr ich das Daniela und Vinicius noch weniger Erfolg hatten ihr Tier hatte sogar den Radiosender abgeworfen hatte und sie die ganze Nacht umsonst draussen verbracht haben. Die naechste Nacht wurde aus Siocherheitsgruenden mit Schlaf verbracht, da es denn ganzen Nachmittag geregnet hatte und so die Sicherheit nicht gewaehrleistet war.  Also machten wir uns am naechsten Morgen auf um nach Rio zurueck zukeheren.

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